Berliner Schulpate

Berliner Schulpate: Grundschulkinder brauchen Berufsvorbilder

- Senatorin Dilek Kolat: „Schülerinnen und Schüler so früh wie möglich an mögliche Berufe heranführen“
- Die Initiative Berliner Schulpate vermittelt erfolgreich Partnerschaften zwischen der Berliner Wirtschaft und Grundschulen mit hoher sozialer Belastung
- Auch die Köche Georg Köhler und Patrick Schiffer sowie das Steigenberger Hotel zeigen soziales Engagement und kochen gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Rudolf-Hildebrand-Grundschule in der Showküche des Steigenberger Hotels

Während aktuell vielerorts über erfolgreiche Integration diskutiert wird, zeigt die Initiative Berliner Schulpate eine gelungene Lösung, wie Berliner Schulkinder aus Grundschulen mit hoher sozialer Belastung praktische Einblicke in verschiedene Berufe erhalten und Berufsvorbilder geprägt werden. So bekommen die Grundschulkinder die Gelegenheit geboten, eigene Interessen zu erforschen und ihre Talente zu entdecken.

Wie sie Nudeln selbst herstellen und dazu eine leckere Gemüsesoße zubereiten, dafür interessieren sich 12 Schülerinnen und Schüler der Rudolf-Hildebrand-Grundschule aus Tempelhof. Zusammen mit den Köchen Georg Köhler von ProLife Cooking und Patrick Schiffer kochen sie heute in der Showküche des Steigenberger Hotels ein einfaches Nudelgericht und ein gesundes Dessert. Unterstützt werden die Grundschulkinder von Dilek Kolat, Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen und Stephan Schwarz, dem Präsidenten der Handwerkskammer Berlin, der die Initiative Berliner Schulpate Anfang 2013 ins Leben rief.

„Kinder brauchen schon frühzeitig Berufsvorbilder, denn sie spielen eine sehr wichtige Rolle im Hinblick auf die schulische Laufbahn und die spätere berufliche Vita“, weiß der Präsident der Handwerkskammer Stephan Schwarz. „Insbesondere Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Familien erfahren oft keine Berufsvorbilder mehr im familiären Umfeld.

Seit drei Jahren vermittelt Berliner Schulpate daher erfolgreich Partnerschaften zwischen Förderern aus der Berliner Wirtschaft und Grundschulen mit hoher sozialer Belastung. Die Rudolf-Hildebrand-Grundschule ist eine von über 120 Berliner Grundschulen, die laut Definition des Senats als Schulen mit hoher sozialer Belastung gelten. Ursprünglich mit fünf Schulen gestartet, nehmen inzwischen 25 Grundschulen an dem Programm der Initiative teil.
Senatorin Dilek Kolat: „Ein Drittel der Berliner Grundschulen gelten als Schule mit hoher sozialer Belastung. Insbesondere diese Schulen brauchen Unterstützung durch Unternehmen als Paten. So lernen die Schülerinnen und Schüler persönlich arbeitende Menschen kennen, die dann auch Vorbilder werden können.“

Die Initiative Berliner Schulpate konnte seit 2013 rund 100 Förderer aus Wirtschaft, Institutionen und Kultur als Unterstützer gewinnen. Auch die Köche Georg Köhler und Patrick Schiffer sowie das Steigenberger Hotel und die Firma Weiß, die die Lebensmittel für das gemeinsame Kochevent zur Verfügung gestellt hat, zählen zu den Unterstützern.

Berliner Schulpate: Grundschulkinder brauchen Berufsvorbilder

Während aktuell vielerorts über erfolgreiche Integration diskutiert wird, zeigt die Initiative Berliner Schulpate eine gelungene Lösung, wie Berliner Schulkinder aus Grundschulen mit hoher sozialer Belastung praktische Einblicke in verschiedene Berufe erhalten und Berufsvorbilder geprägt werden.

Berliner Schulpate: Grundschulkinder brauchen Berufsvorbilder

vom15. April 2016

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  • 030 81821940

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