Berliner Schulpate

Kranke gesund pflegen und noch viel mehr

Kranke gesund pflegen und noch viel mehr

Zwei 6. Klassen der Grundschule am Birkenhain durften das Waldkrankenhaus in Berlin-Spandau besuchen und erlebten dort ein ganzes Berufe-Universum.
Geführt wurden sie von einer erfahrenen Mitarbeiterin, die als Schwester auf verschiedenen Stationen gearbeitet hat und heute in der Verwaltung tätig ist. Sie ist also mit allen Bereichen des Krankenhauses bestens vertraut und blieb den neugierigen Fragen zum täglichen Ablauf in einem Krankenhaus keine Antwort schuldig. Die Berufe im Krankenhaus gehen zur Überraschung der jungen Gäste auch über das Medizinische hinaus. Neben Kinderarzt/Kinderärztin, Krankenpfleger_in, Apotheker_in und Pharmazeut_in lernten sie auch die Berufe Erzieher_in, Köchin/Koch, Küchenleitung, Küchenhilfe und eben Verwaltungsangestellte_r kennen.

In die Töpfe der Großküche schauen

Die Berufe begegneten ihnen zum Beispiel in der Großküche. Dort wird an 365 Tagen im Jahr das Essen für Patienten und Mitarbeiter_innen gekocht. Einkauf, Lagerung, Zubereitung, Service und Abwasch wollen perfekt aufeinander abgestimmt sein. Manche Patienten benötigen Schonkost oder bestimmte Diäten. Das Highlight für die Gäste aus der Grundschule waren eindeutig die Kühlkammern: Dort herrschen gewaltige Minusgrade und der Atmen gefriert sofort. Schnell wieder weiter!

„Groß“-Apotheke ist hier gar kein Ausdruck

Im Keller befindet sich die Großapotheke – oder besser Riesenapotheke. Wenn eine Station eine Bestellung aufgibt, werden in der Apotheke die bestellten Medikamente von kleinen Ärmchen aus den Regalen gestupst und über Förderbänder in Einkaufskörbe transportiert, die dann zur jeweiligen Station gebracht werden. Die Pharmazeut_innen und Apotheker_innen bereiten hier auch individuelle Medikamente zu – z .B. für Krebspatienten.

Eine eigene Notaufnahme nur für Kinder

Für kleine Patienten gibt es sogar eine eigene Notaufnahme. Die Schülerinnen und Schüler durften sich hier zum Spaß vom Kinderarzt durchchecken lassen. Eine Schülerin bekam ein EKG, zwei andere einen Gips an den Arm und wieder andere durften sich gegenseitig Bandagen anlegen, mit dem Stethoskop Herz und Lunge abhören und mit der Lupe das Trommelfell suchen. Echte Patienten, bei denen mehr als ein Gips nötig ist, werden im Anschluss in die Kinderstation verlegt.

Auf der Kinderstation zum Glück nur als Besucher

In der Kinderstation sieht das Krankenhaus plötzlich gar nicht mehr so steril und medizinisch aus, sondern bunt und gemütlich: Farbe an den Wänden, bunte Bettwäsche und jede Menge Spielzeug. Und auch eine Geburtsstation ist angeschlossen. Der Aufenthaltsraum, mit Betreuung durch eine Erzieherin, fesselt die Grundschüler_innen ganz besonders und so durften sie eine kleine Pause einlegen und selbst ein bisschen Basteln oder Zeichnen.

In der Schule geht es weiter mit dem Berufe-Projekt

Am Ende gab’s auch für das Team vom Berliner Schulpaten die Belohnung: Die Schüler denken über ihre Berufswahl nach und fühlen sich vom Besuch im Krankenhaus inspiriert. Aber das Krankenhaus blieb nicht die einzige Inspirationsquelle für die 6. Klassen. Auch im Autohaus waren sie schon und im Unterricht bekamen sie Besuch von einer Polizeihauptkommissarin, einer Servicekraft aus dem Supermarkt und einem Orthopädietechniker.

Grundschule am Birkenhain

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